Sonntag, 23. Juni 2013

Fixing a hole

I'm fixing a hole where the rain gets in
And stops my mind from wandering
Where it will go

I'm filling the cracks that ran through the door
And kept my mind from wandering
Where it will go

And it really doesn't matter if I'm wrong I'm right
Where I belong I'm right
Where I belong... 
The Beatles

Ich glaube  abslout an die Kraft des Flickens. Nicht alles kann man flicken - manche Dinge sind zu kaputt, andere waren von Anfang an nicht zu gebrauchen oder von schlechter Qualität. (Ja, das gibt ne Predigt, Achtung). 
Ob das reicht, oder werde ich mir
immer ein paar Arme vorstellen müssen?

Aber manchmal lohnt es sich, die Scherben zusammenzusuchen und zu retten, was zu retten ist. Vor ein paar Tagen hat ein Sturm mir meine Lakshmi vom Balkon gefegt, die dort immer ein Auge auf meine Wohnung hatte. Einen Teil habe ich sofort gefunden - entweder ist sie auf den Füssen gelandet, oder meine Nachbarn haben ihren sitzenden Unterkörper gut sichtbar für mich hingestellt. Ich habe nach den anderen Teilen gesucht, aber nichts mehr gefunden. Heute hatte ich etwas Zeit und habe mir die Mühe nochmals gemacht, nach anderen brauchbaren Scherben zu suchen. Obwohl ich einige fand, war ich mir sicher, dass ich sie nie mehr zusammenbekomme. 
Dennoch: Ein Versuch war es wert. Schliesslich war es meine Schuld, dass der Sturm sie weggefegt hat. Stürme kommen nun mal, man kann nichts gegen sie tun. Man kann aber seine Prinzipien (in unserem Fallbeispiel symbolisiert durch die Nippes, die ich wie besessen ums Haus herum aufstelle) anständig befestigen, dann gehen sie nicht gleich bei der ersten Böe flöten.
Auch mit halber Krone: Sie lächelt sogar wieder mehr ;)
Das Dharma, wie es die Upanishaden beschreiben (scheints, ich hab ja nun auch echt nicht alles gelesen, hab das aus Easwarans Vorwort zur Bhagavad Gita), sagt: Alles ist miteinander verbunden. Eine kleine Welle hier löst dort eine Flut aus. Ich dachte mir also: Kleb mal lieber die Lakshmi wieder zusammen, und vielleicht kriegst du dann wieder Lakshmi-Power im Leben.
Der langen Geschichte kurzer Sinn: Meine Fingerspitzen sind voller Sekundenkleber, aber auch das geht vorbei (nein, diese Weisheiten, also heute haue ich sie nur so raus, was), und die Durga ist wieder ganz. Gepröbelt, gebastelt, und zack, alles passt. Ein Teil ist sogar über. Ob das jetzt allerdings ein gutes Zeichen ist...

Ende Wort zum Sonntag :)




P.S. Das ganze täte natürlich auch für die Jeans, die seit einem Jahr auf neue Knie warten und die Bluse mit dem aufgeribbelten Saum gelten. Aber, tja.

Freitag, 14. Juni 2013

Ts, ts

Ich weiss nicht, woran es liegt. Hier seh ich die Bilder, dort nicht. Auf dem Compi ja, auf dem anderen nicht. Ergiebige Studien (ahem) haben ergeben, dass es weder von der Frage Mac/PC noch vom Browser abhängt. Es ist ein Mysterium. Wie der Cyberspace überhaupt! Jeez, voll unendlich. Well, ok. Ich versuchs einfach weiter, demnächst auf diesem Kanal.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Problemchen mit den Bildern

...meine Fotos sind zum Teil verschwunden. Sorry, behebe das so schnell wie möglich. Also, möglich = wenn ich demnächst mal Zeit hab ;)

Unterdessen stellt sie euch einfach vor! Farbig! Pseudo alt! Perfekte Perspektive! Und so weiter.

Montag, 3. Juni 2013

Selber! zum zweiten

Am Wochenende habe ich zum ersten Mal Cupcake-Experimente durchgeführt. Ich habe in Backförmchen die Küchlein aus einem Rezept aus dem Tiptopf gebacken (ja, das originale Kochbuch, über dem ich damals in der Kochschule tausend Tränen der Verzweiflung, der Langeweile und des Frusts geweint habe. Such is life!). Ich nehm eigentlich fast immer das Rezept des Haus-Cakes, weil man den so gut abändern kann (Schoggi rein, Vanille raus, Zitrone rein, Mandeln drauf).

Die Glasur hatte ich dann aus dem Big Book of Cupcakes, wobei ich noch etwas Salz reingegeben habe (etwas Salz ist, meiner Meinung nach, immer eine gute Idee, und nein, davon weiche ich nicht ab, ihr Gesundheitsapostel. Salz forerver!).

Die Menge für einen Cake ergibt 20-25 Cupcakes, je nach Grösse. Allerdings hätte ich möglicherweise besser noch eine Muffinform um die Papierförmchen gegeben, dann wären sie vermutlich etwas gleichmässiger geworden:
Dann kommt das Ganze in den Ofen, den ich auf 18o Grad vorgeheizt habe. Nächstes Mal werd ich wohl etwas höher einsteigen, denn so musste ich die Dinger über 20 Minuten backen.

Laut dem schlauen buch soll man sie dann anständig abkühlen lassen, weil das beim Glasieren hilft. Ich habe für einmal gehorcht und es ist tatsächlich recht gut gegangen. Nur ist mir die rosa Glasur etwas zu dünn geworden, und überhaupt wars eher wenig Material (nicht genügend Druck auf der Tülle). Aber so fürs erste Mal... Ganz ok. Und essbar sind sie auch ;)